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Spielzeit2009/2010 
UntertitelDas Chaos ist aufgebraucht
SparteSchauspiel 
Foto
 
InhaltMit Beginn des Jahres 2009 haben wir uns DRAMATEN angeschlossen – eine Liebes-Heirat in Zeiten pragmatischer Verbindungen oder kalkulierbarer Kooperationen, gefeiert mit der ersten gemeinsamen Premiere von KAFKAS PROZESS.

Unter dem Label performance.DRAMATEN entwickeln wir eigensinnige Theaterprojekte. Eine vielfältige Zusammenarbeit zwischen den Genres und Arbeitsmethoden hat sich entsponnen, die sich in gemeinsamen Theaterprojekten wie im täglichen Training, in Material- und Themenuntersuchungen niederschlägt.

Diese wilde Ehe ist solidarisches Miteinander freier Theaterschaffender in Dresden und darüber hinaus, zugleich politisch unkorrektes Ausrufezeichen, denn wir sind unmoralisch, unwirtschaftlich und unsere Krisentherapie ist das Fratzenschneiden. performance.DRAMATEN akzeptiert keine Genregrenzen und ist dennoch kein Gemischtwarenladen. Der virtuose Umgang mit physischen Ausdrucksformen, Elementen des Puppentheaters, mit Objekten, Projektionen und Perspektiven eröffnet uns einen weiten Erzählkosmos, die Welt wird zum Spielelement und die Akteure sind selbst Teil der Versuchsanordnung. Elemente aus Bildender Kunst, Tanz, Theater und Musik werden im Erarbeitungsprozess des jeweiligen Projektes erforscht, teils organisch zusammengeführt aber auch bewusst krude nebeneinander gestellt. Stromschnellen, assoziative Winterhäfen und exzessive Ausbuchtungen sind uns wichtiger als der Hauptstrom eines Erzählflusses. Mit unserer Arbeit „FREMDE. Von unvermeidlichen Kontakten und widerstreitenden Gefühlen“ haben wir vor drei Jahren einen thematischen Schwerpunkt gesetzt, den wir seit dem in unseren Inszenierungen und Aktivitäten verfolgen: Die Begegnung mit dem Fremden als Problem und Chance. Aus den Projekten der vergangenen Jahre hat sich ein Netzwerk von Künstlern entwickelt, ein impulsgebender Organismus des Austauschs und der Auseinandersetzung. Darüber hinaus experimentieren wir in internationalen Theaterprojekten – so arbeiten wir regelmäßig mit Tine Madsen aus Dänemark zusammen, dem Self Raising Theatre Sydney und dem Centre National des Arts Dramatiques et Sceniques du Kef in Tunesien. Im Sommer 2008 waren wir als Artists in Residency nach Lahore/Pakistan eingeladen, in Partnerschaft mit dem Rafi Peer Theatre Workshop in Lahore planen wir eine langfristige Zusammenarbeit. Wir verstehen uns und das, was wir tun, als Theater der lebendigen Kommunikation – zwischen den Theatermachern, mit unserem Publikum, über kulturelle und religiöse Barrieren hinweg.

Unterwegs-Sein ist eines unserer Lebenselixiere: So bleiben wir in einem Zustand der Unruhe, Fremdheit und Unbehaustseins, stets wach und staunend.  
Premieredatum00.00.0000 
Ab Alter

Programm Macher:

NameFunktionSpielzeit
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Detaildaten Programm Autoren:

NameAutorenschaftSpielzeit
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Detaildaten Programm Personen :

NameRolleSpielzeit
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Rezensionen Programm :

Rezension
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F.A.Z.-Rezension

Ein Zeichen für die Welt
Wenn Katrin Brack über ihre Arbeit spricht, tun sich Welten auf, ohne daß sie viele Worte dafür braucht. Für das Bühnenbild zu "Kampf des Negers und der Hunde" von Koltès, das sie vor zwei Jahren für die Berliner Volksbühne gemacht hat (Regie: Dimiter Gotscheff), ließ sie Konfetti regnen. Mehr nicht. ....

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Andere über uns

"Euch gilt ein großes Lob, wenn mit so einfachen Mitteln (finanziell) und durch gute Ideen etwas Einmaliges entsteht, was man sich nicht mehr wegdenken kann. Jede Bühne, die noch nicht dabei ist, sollte sich sofort als Mitglied eintragen lassen und damit die Chance erhalten, bald ganz viel Publikum zu haben. Es ist den Machern nur zu wünschen, dass die Ideen zur Weiterentwicklung nie ausbleiben, aber da bin ich mir ganz sicher."

Thomas Szymanski, Leiter Frankfurter Puppentheater






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