Ein Abend mit Friedrich Hölderlin von Hannes Hametner
Sparte
Schauspiel
Foto
Foto: Marcus Lieberenz/bildbuehne.de
Quelle: www.theaterheidelberg.de
Inhalt
Eingeschlossen in seinen Tübinger Turm überblickt der
Dichter Friedrich Hölderlin, 36-jährig, das Scheitern
seiner Hoffnungen. Sein utopischer Staat, gebildet nach den Idealen der
Französischen Revolution, nach den Gesetzen der Freiheit und
Schönheit, liegt in ebenso weiter Ferne wie ein sinnvolles und
tätiges Leben. Europa ist zum Schlachtfeld Napoleons geworden.
Ohne Aussicht auf Veränderung und ohne künstlerische
Wirkung bleibt Hölderlin bloß die Sprache, um seiner
Wut, Verzweiflung und Trauer Ausdruck zu verleihen.
»Mal ganz ehrlich: Muss man Hölderlin wirklich auf
die Bühne bringen? Muss man sich mit dem Philosophen, der an
sich und den Menschen verzweifelt, dramatisch auseinandersetzen? Nein.
Aber wenn man es trotzdem tut, dann genau so, wie es Hametner und
Seifert zeigen.«
Berliner Morgenpost
»Eine Stunde höchster gedanklicher Konzentration und
sprachlicher Ausdruckskraft.«
Der Tagesspiegel
»Respekt.«
Neues Deutschland
Besetzung
Regie Hannes Hametner
Musik Hans Rotmann
Dramaturgie Jürgen Popig
Hölderlin Andreas Seifert
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