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Der Verbrecher (UA)

 
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Spielzeit2011/2012 
UntertitelEin Monolog nach Friedrich Schiller - Der Verbrecher aus verlorener Ehre 
SparteSchauspiel 
Foto
Fotos ©MEYER ORIGINALS  
InhaltAus Liebe wird er zum Dieb, aus Hass auf den Nebenbuhler zum Mörder. Friedrich Schillers Erzählung vom gezeichneten Sonnenwirt, den die Umstände an den Rand der Gesellschaft bis hin zum Tode führen, gilt als Meisterwerk objektiver Berichterstattung. Der erste Krimi, der den Menschen als Individuum und Opfer der Gesellschaft betrachtete, besticht auch in der heutigen Zeit durch seine messerscharfe Seelenanalyse. Ist die Frage nach moralischen Werten, die Suche nach der Ursache des Verbrechens heute noch spannend? Oder sind wir wirklich, wie Schiller bereits 1786 kritisierte, nur noch am Unterhaltungswert interessiert?
 
Das Team um Regisseur Bernd Plöger lässt hier Experten aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort kommen. Juristen, Gefängnispfarrer und Wissenschaftler definieren das Wort Schuld, und ordnen die Frage nach dem Gewissen in den heutigen Diskurs ein. Zugleich wird deutlich wie nach Schillers sprachlich brilliant ausgearbeitete Innenschau dem stilisierten Verhaltensmuster eines comichaften Superschurken ähnelt. Mittels dieser Reibung zwischen Klassik und (Post-)Moderne wird ein Abend im Hier und Heute verankert, dessen Fazit die Allgemeingültigkeit des gesellschaftsrelevanten Themas Schuld qua Gesetz ist.

 
Regie: Bernd Plöger
Ausstattung: Dietmar Teßmann
Dramaturgie: Felizitas Kleine
 
Mit: Alexander Wipprecht  
Premieredatum03.02.2012 
Ab Alter

Programm Macher:

NameFunktionSpielzeit
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Detaildaten Programm Autoren:

NameAutorenschaftSpielzeit
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Detaildaten Programm Personen :

NameRolleSpielzeit
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Rezensionen Programm :

Rezension
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