Märchen in drei Akten von Igor Strawinsky
Libretto von Stepan Mitussow und dem Komponisten nach Hans Christian Andersen
Mit deutschen Übertiteln
"In China, weißt du ja wohl, ist der Kaiser ein Chinese, und alle, die er um sich hat, sind Chinesen. Es sind nun viele Jahre her, aber gerade deshalb ist es wert, die Geschichte zu hören, ehe sie vergessen wird." So beginnt Hans Christian Andersens Märchen von der Nachtigall. Im Kaiserreich erfreut sie alle Menschen. Auch der Herrscher hat von ihrem glockengleichen Gesang gehört und seine Hofleute fangen das Vögelchen ein, damit es für ihn singe. Doch als die Nachtigall vom Hof entkommt und wieder in die Freiheit der Wälder zurückkehrt, verbannt sie der wütende Kaiser - von nun an herrschen Dunkelheit und Tod in seinem Reich, niemand kann sich mehr freuen. Da kehrt die Nachtigall zurück und mit ihrem Gesang bezwingt sie sogar den Tod ...
Igor Strawinskys (1882-1971) Vertonung des Märchens "Nattergalen" des dänischen Dichters bringt in ihrer traumhaften Atmosphäre die wichtigsten und schönsten Seiten einer Oper zusammen. Getreu seinem Ausspruch "Musik muss man nicht nur hören, man muss sie auch sehen" wird Strawinskys Märchenoper nun von Svenja Tiedt und Tatjana Ivschina in traumhaften Bildern auf die beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein gebracht.
Musikalische Leitung: Wen-Pin Chien / Ralf Lange
Inszenierung: Svenja Tiedt (2012)
Bühne und Kostüme: Tatjana Ivschina
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