Das Künstler-Trio beschäftigte sich darin mit dem Ersatz der Muezzin-Sänger in Kairo durch einen zentralisierten Muezzin, der über einen Radiosender in allen staatlichen Moscheen gleichzeitig übertragen werden soll. Im Zentrum von Radio Muezzin stehen vier Muezzine und deren Lebensgeschichten. Zwischen ihren Worten und den Videobildern ihres Alltags entstehen neue Stimmbilder, die von der Transformation des Gebetsrufs im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit erzählen.
Im Anschluss an den Film wird Laila Soliman, die die Produktion in Ägypten dramaturgisch betreute, für Fragen zur Verfügung stehen.
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