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Informationen zur Produktion:
 

Babel(words)

 
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Spielzeit2011/2012 
Untertitel 
SparteTanz 
Foto
Foto: Helmut Kunde 
Inhalt Babel(words)

Choreographie: Sidi Larbi Cherkaoui, Damien Jalet
Company Eastman und Théâtre Royal de la Monnaie (Belgien)

Was stand eigentlich am Anfang, das Wort – oder die Geste? Babel(words) spielt in jenem mythischen Moment, in dem Gott beim Turmbau zu Babel die Menschen mit verschiedenen Zungen sprechen ließ. Fünf riesige, aus glänzenden Metallstangen bestehende Kuben unterschiedlicher Größe beherrschen die Szene. Die Akteure bauen daraus wechselnde Bilder, verwandeln sie in eine imaginäre Stadt, spielen mit ihnen, werden von ihnen gefangen und begrenzt. Nicht nur die Menschen, auch Worte, Gesten, Bewegungen, unterschiedliche Musik ringen in diesem Werk miteinander. Die Fragen nach Identität, Nationalität und kultureller Vielfalt waren Inspiration für diesen Abend, der auch herauszufinden versucht, was uns alle verbindet. Fünf Musiker schaffen dazu auf der Bühne – in raffinierter Lichtregie mal sichtbar, mal unsichtbar – eine fremde, romantische, zuweilen aggressive Klangkulisse. Virtuose Wortgefechte in allen Sprachen prägen das Stück, seine größte Kraft aber bezieht Babel (words) aus den hinreißend choreographierten Bewegungen der Tänzer. Sidi Larbi Cherkaoui kommt aus einem flämisch-marokkanischem Elternhaus. Seine aufsehenerregenden Arbeiten sind geprägt von einem stetigen Spiel mit verschiedenen Religionen, Kulturen und Stilen. Cherkaouis vorherige Produktion Sutra wurde von der internationalen Kritik zur besten Tanzproduktion des Jahres 2009 gewählt. Cherkaoui ist regelmäßiger Gast auf den Festivals der Welt wie im Théâtre de la Ville in Paris, in der Brüsseler Oper, im Sadler’s Wells London, der Kölner Oper und den Schlossfestspielen in Ludwigsburg – überall setzen seine Gastspiele seit Jahren Glanzlichter zeitgenössischer Choreographie und Körpersprache. Cherkaoui und seine dreizehn Tänzer-Darsteller und fünf Musiker zeigen mit Babel den dritten Teil einer Trilogie (Loi 2003, Myth 2007 und 2008 bei den Festspielen Ludwigshafen zu sehen), ein Stück über Macht und Ohnmacht der Sprache. Der Tanzkritiker Jochen Schmidt schrieb: »Babel ist nicht nur das innovativste Tanzstück des Jahres, in seiner Bewegungssprache so neu wie in den siebziger Jahren Pina Bauschs Idiom. Es ist auch eines der stärksten.«

»Das neueste Tanzstück von Starchoreograph Sidi Larbi Cherkaoui und Damien Jalet ist ein wuchtiger Kommentar zum Sprachenstreit. Ein starkes Stück. In jeder Beziehung.«
Neue Zürcher Zeitung 

Premieredatum00.00.0000 
Ab Alter

Programm Macher:

NameFunktionSpielzeit
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Detaildaten Programm Autoren:

NameAutorenschaftSpielzeit
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Detaildaten Programm Personen :

NameRolleSpielzeit
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Rezensionen Programm :

Rezension
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