Oper nach Dimitri Schostakowitschs Komposition zum Märchen von
Alexander Puschkin. Neu bearbeitet von Heiner Frauendorf (Musik) und
Steffen Thiemann (Text).
Regie: Alexander Herrmann
Bühne & Kostüme: Gabi Bartels
Lichtdesign: Felix Grimm
Musikalische Leitung/Akkordeon: Heiner Frauendorf/Valtin Butt
Es singen und spielen: Viktor Köpke, Ingo Volkmer
und Birgit Wagner
Dramaturgische Mitarbeit: Regina Schneider
Technik & Bühnenbauten: Siegfried Kühn
103kg Lebendgewicht verteilt auf 2,28m: Auf dem Markt bietet Balda
seine Arbeitskraft an, doch trotz perfekter Präsentation will
ihn niemand einstellen. Dabei würde er sogar beim Teufel
selbst arbeiten um endlich Arbeit zu haben.
Doch nun sucht ein reicher Pope einen jungen, starken und geschickten
Knecht – der aber nichts kosten darf. Die beiden werden sich
einig und ein ungewöhnlicher Lohn wird ausgehandelt
– drei Nasenstüber soll der Pope von Balda nach
einem Jahr erhalten. Gier und Geiz des Popen siegen über die
Angst vor der Kraft seines neuen Knechts. Die Tochter des Popen ist von
Anfang an von Balda begeistert, was der Pope gar nicht gerne sieht. Und
dann steht auch noch die Auszahlung des Jahreslohns bevor. Doch der
Pope hat die rettende Idee: Er schickt Balda mit einem Auftrag zum
Teufel.
„Das Märchen vom Popen und seinem Knecht
Balda“ gehört zu den populärsten russischen
Volksmärchen und wurde von Alexander Puschkin in Verse
gefasst. Dimitri Schostakowitsch, dessen Geburtstag sich am 25. 09.
2006 zum 100. Mal jährte, hat mit der Partitur zu Puschkins
Märchen ein Meisterwerk des Musiktheaters für
Erwachsene und Kinder geschaffen. Die Musik sprudelt vor melodischen
und rhythmischen Einfällen ohne je banal zu sein.
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