Erste Heidelberger Produktion der Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg
Sparte
Schauspiel
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Inhalt
Stellen Sie sich vor, die Welt ginge 2012 dem Maya-Kalender
entsprechend unter. Dann fände diese Premiere nicht statt!
Doch was, die Welt bestünde fort – radikal
verändert, ohne Schwerkraft? Sich rasant bewegende
Körper prallen zusammen und stoßen sich ab, springen
hoch und – fallen nicht: Linnings erste Heidelberger
Produktion ZERO kündigt der Schwerkraft den Gehorsam und
ersetzt schlichte Gravitation durch virtuose Irritation. Physikalische
Gesetze gelten nicht mehr in einem choreografischen Experiment mit Zeit
und Raum, deren absolute Eroberung den Tänzern
Höchstleistungen abverlangt. Wenn Welt und Menschheit wieder
bei Null beginnen, werden in der Durchdringung von Tanz und
Videoprojektionen Realität und Virtualität
ununterscheidbar. Es entsteht ein Sog, der durch Philip
Glass’ Werke und ihre sphärische Kraft noch
gesteigert wird. Die Musik bedeutender Komponisten der Gegenwart findet
ihr visuelles Pendant in den Kostümen der Fashion Designerin
Iris van Herpen. Sie zählt zu den jüngsten
Modeschöpferinnen der Pariser Haute-Couture-Schauen und nutzt
modernste Techniken wie 3-D-Printing. Ihre Entwürfe scheinen
nicht von dieser Welt: schillernd, futuristisch und flüchtig.
Team
Konzept und Choreografie Nanine Linning
Kostüme Iris van Herpen
Lichtdesign Loes Schakenbos
Musik Philip Glass u. a.
Musikalische Leitung Dietger Holm
Dramaturgie Phillip Koban
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