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Friedrich Schiller im Theaterportal

Im Jahre 2005 jährt sich Schillers Todestag zum 200sten Mal. Aus diesem Anlaß haben viele Bühnen seine dramatischen Werke auf ihren Spielplan genommen. Wenn Sie sich einen Überblick über die laufenden Inszenierungen verschaffen wollen, hilft Ihnen das Theaterportal. Zusätzlich haben wir einige Links zu Leben und Werk aufgenommen. Für Lehrer, die Schiller im Unterricht behandeln wollen, geben wir zusätzlich Hilfestellung.

Das ZDF und 3sat haben einen Schüler-Theater-Wettbewerb zu "Schiller" ausgeschrieben. Schirmherren sind die Kulturstaatsministerin Christina Weiss und der ZDF-Intendant Markus Schächter. Einsendeschluss war der 15. Januar 2005. Die Produktionen werden im Laufe des Jahres im ZDF theaterkanal ausgestrahlt (nur für Digital-Sat-Receiver). Informationen zum Wettbewerb finden sich u.a. auf www.theaterkanal.de.

Neu seit Feb. 2005 ist der weltweit vermutlich erste und einzige Schiller-Blog (was ein BLOG ist, wird dort ebenfalls erklärt).

Inhaltsangabe


Schillerjahr2005

Die Deutsche Schillergesellschaft e.V. in Marbach am Neckar betreibt www.schillerjahr2005.de. Das Portal bietet eine Vielzahl nützlicher Informationen rund um das Thema Schiller und einen Überblick über die geplanten Schiller-Veranstaltungen in Deutschland. Die Terminhinweise zu Theater-Premieren und die Spielpläne deutscher Bühnen liefert übrigens das Theaterportal. Das Portal zum Schillerjahr 2005 ist eine Initiative von Frau Staatsministerin Dr. Christina Weiss, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Friedrich Schiller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 Johann Christoph Friedrich Schiller

Johann Christoph Friedrich Schiller, A. Graff um 1790

Goethe und Schiller Denkmal in Weimar

Goethe und Schiller Denkmal in Weimar

Schillers Wohnhaus in Weimar

Schillers Wohnhaus in Weimar


Johann Christoph Friedrich (von) Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, † 9. Mai 1805 in Weimar) war einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller.

Schiller wird in Marbach am Neckar geboren; einige Jahre später, um 1764, siedelt die Familie nach Lorch über und lebt dort bis 1766. 1773 beginnt Schiller mit dem Jurastudium, seit 1775 studiert er Medizin; 1780 schließt er seine Dissertation ab und wird Militärarzt. 1781 wird Die Räuber gedruckt (anonym). 1782 sitzt Schiller einige Tage in Haft Asperg (Unerlaubtes Entfernen). Er flüchtet nach Mannheim, wo in seinem Beisein Die Räuber uraufgeführt werden. 1783 arbeitet er als Bibliothekar. Er erhält einen Vertrag bis 1785 als Theaterdichter in Mannheim. In dieser Zeit lernt er auch Charlotte von Kalb kennen. Einige Jahre wechselt Schiller die Wohnorte und trifft 1788 erstmals mit Goethe zusammen. Gegen Ende 1788 erhält Schiller eine Professur in Jena, lehrt dort als Historiker und siedelt 1789 auch dahin über. 1789 schließt Schiller Freundschaft mit einer anderen wichtigen Person seiner Zeit: Wilhelm von Humboldt. 1790 heiratet er Charlotte von Lengenfeld. 1802 wird Schiller geadelt. 1805 stirbt er.

Seit 1934 trägt die Universität Jena Schillers Namen.

Literaturgeschichtliche Bedeutung

Schiller ist ein Zeitgenosse des Übergangs vom absolutistischen ins bürgerliche Zeitalter und der Französischen Revolution. Da sich das Bürgertum unter dem – in Deutschland kleinstaatlichen – Absolutismus nicht politisch artikulieren konnte und durfte, wurde die Literatur in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einem zentralen Medium der Entfaltung des bürgerlichen Selbstbewußtseins. Das Pathos und die Empfindsamkeit in Schillers Werken bis um 1785 sind Ausdruck der Steigerung des Menschlichen, ein Prinzip, das dem Politischen im Sinne des Absolutismus als Machtspiel entgegengestellt wurde. Das Bürgerliche Trauerspiel als vorherrschendes Formelement bzw. dessen Gegensatz 'Menschliches - Machtspiel' in den frühen Dramen bis Kabale und Liebe spiegelt dies wider. Nach der Periode zwischen 1785 und 1795 mit Werken wie Don Carlos und grundlegenden literaturtheoretischen Abhandlungen wie Über die ästhetische Erziehung des Menschen und Über naive und sentimentalische Dichtung entstehen zwischen 1795 und 1805 vor allem Dramen, die der Weimarer Klassik zuzuordnen sind. In ihnen setzt Schiller das Programm der ästhetischen Erziehung des Menschen um – Ausgleich von Verstand und Gefühl. Er beabsichtigt, mit der Wirkung auf das Publikum durch den Wechsel von Idyllik und Dramatik den ästhetischen Menschen zu formen – als Voraussetzung für den gewaltfreien Übergang zu einem vernünftigen Staat und damit ein Gegenprogramm zur Französischen Revolution und auch zur zeitgenössischen Politik, in der er nur rohe Kräfte am Werk sieht. Schiller ist damit nicht nur Verfasser unerschöpflich bild- und sprachkräftiger Dramen wie "Die Räuber", "Don Karlos", "Die Jungfrau von Orleans" oder "Wilhelm Tell", sondern auch der politische Dichter in deutscher Sprache, der die Vernunfts-, Humanitäts- und Freiheitsideale am Ende des 18. Jahrhunderts ohne Kompromisse in der Literatur zum Ausdruck bringt. In Schillers eigenen Worten gesagt, ist der "Bau einer wahren politischen Freiheit" das "vollkommenste aller Kunstwerke" (Zweiter Brief über die Ästhetische Erziehung des Menschen).

Werke

Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller"

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Friedrich Schiller aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten.


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Eine Übersicht aller Schiller-Inszenierungen seit der Spielzeit 2003/4 finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass diese Inszenierungen nur dann in unserer Spielplanübersicht erscheinen, wenn die Inszierung noch gespielt wird und diese Spieltermine uns bekannt sind. In einigen Fällen übernehmen wir automatisch Daten von Ticketing-Systemen. Dort sind nicht immer die Autoren der Theaterstücke erfasst - auch hier kann es also zu Lücken in der Darstellung kommen.

Buchempfehlungen

Wenn Sie sich für das Leben und Werk Friedrich Schillers interessieren, empfehlen wir Ihnen die neuesten Biographien aus dem Jahre 2004:


Keine Biographie, aber auch biographisch: Ein Hörbuch über Schillers Zeit als Student der Medizin, vor seiner Flucht nach Mannheim:

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