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DESCRIPTION:Details beim Theaterportal: http://www.theaterportal.de/detail_search?pident=774  Im Text spricht man von dem »Räuber« Macheath. Das klingt nach Wegelagerern, nach Hotzenplotz, nach Schiller und einem Abenteuerbuch für Knaben. Es klingt romantisch. Es klingt so, als wäre Macheath' Geschäft ein übersichtliches. Was der Wahrheit nicht entspricht. Der Räuber Macheath raubt vor allem eines, das jedoch mehrmals: Mädchenherzen. Das Herz der Jenny, das Herz der Lucy, Tochter seines besten Freundes, das Herz der Polly, Tochter des Peachum. Und das war ein Fehler. Denn Peachum kennt den Wert der Tochter für sein Unternehmen genau. Er betrachtet die Verlobung als Diebstahl von Eigentum. Da die Herren Peachum und Macheath unterschiedlichen Geschäftsformen anhängen, beginnt auch ein Kampf mit unterschiedlichen Waffen. Peachum, ein eher mittelständischer Verbrecher bürgerlicher Gesinnung, trifft auf Macheath, den Verbrecher neuen Typs. Die Struktur seines Geschäfts ist verdeckt. So verdeckt, dass in der Unschärfe ihre gesamten Möglichkeiten schlummern - von der Allmacht bis zum bloßen Gerücht. Beide bedienen sich der Macht, um ihren Kampf zu entscheiden. Denn das Verbrechen ist auch in den höchsten Kreisen zu Hause, und was Peachum eine kleine Erpressung gestattet, ermöglicht Macheath einen kleinen Freundschaftsdienst usw . Alles nur eine Frage, in welchem Verhältnis man zur Regierung steht
SUMMARY:Die Dreigroschenoper  (www.theaterportal.de)
LOCATION:Berlin / Maxim Gorki Theater / Großes Haus
CATEGORIES:Theater
URL:http://www.theaterportal.de/detail_search?tident=148
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