Aktuelle Statistik
Stücke = 79223
Bühnen = 9625
Städte = 3038
Termine = 13411
Buchbar = 11308
Home | Suche | Detailsuche | News | Aktuelles | Referenzen31 Juli 13:43
Guten Tag: Besucher
Bitte wählen Sie:
Registrierung
Theaterverwaltung
Theaterlinks
Navigation
Premieren
Musical-Hits
Festivalkalender
Rezensionen
Theater im Lehrplan
Theater-Broschüre
English visitors
Friedrich Schiller
Elfriede Jelinek
Harold Pinter
Werbung
Sitemap
Texte zum Theater




Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt theaterportal.de steht zum Verkauf Besucherstatistiken von theaterportal.de etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse

Liste aller Rezensionen


Mario Barth: Männer sind Schweine ... Frauen auch!
Phönixhalle Mainz


Dass Männer Schweine sind, ist ja allgemein bekannt. Dass Frauen aber auch nicht besser sind, versuchte Mario Barth mit seinem Auftritt „Männer sind Schweine, Frauen auch!“ in der Phönixhalle aufzudecken. Frauen telefonieren, nerven beim Autofahren, stopfen nutzlosen Plunder in ihre Handtäschchen, jammern und zetern. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist Einkaufen. Sie stellen zu viele Fragen beim Sex, wollen vorher, währenddessen und nachher kuscheln und haben die Orientierung einer Bockwurst. Das kommt Ihnen alles bekannt vor? Kein Wunder, dem TV-Comedian ist kein Klischee zu plattgetreten und die Show verkommt zu einem Sammelsurium oller Kamellen. Alles schon zu oft da gewesen. Wahrscheinlich sind Frauen so verzweifelt darüber, dass sie deshalb ständig Schuhe kaufen. Das alte Henne-Ei-Problem. Die Männerwelt kommt allerdings auch nicht besser weg und macht eine genauso traurige Figur.

Sich über Geschlechtermarotten lustig zu machen, ist allen ein tiefes Bedürfnis. Weil wir uns ja doch nicht ändern können und irgendwie miteinander auskommen müssen, brauchen wir den Galgenhumor. Auch mit Klischees zu spielen, ist erlaubt. Auf das Wie kommt es an und was Barth da bringt, ist bis auf wenige Lichtblicke zu plump geraten und endet nicht selten in schlüpfrigen schlüpferlosen Episoden. Jetzt wissen wir also, wie oft er seinen „Schlübba“ wechselt und was geschah, als ihn der Vater seiner Ex ohne selbigen auf dem Teppichboden erwischte. Seine geräusch- und geruchsintensiven Erlebnisse auf der Toilette seiner neuen Freundin sind auch nicht unbedingt für alle Zuschauer interessant. Schauspielerisch ist nicht viel los und das kieksende Frauengeäffe geht schnell auf die Nerven. Schlimm wird es, wenn sich der Berliner in aufgesetzte Lachanfälle steigert und so tut, als könnte er selbst kaum glauben, wie lustig er ist.

Trotz alledem gelingt es ihm, einen Draht zum Publikum zu finden, das ihm bereitwillig ins Reich der zickenden Meckerliesen, schmollenden Heulsusen und verschmusten Kuschelmäuse folgt. Schlübba flogen allerdings keine auf die Bühne. Soll sich der selbsternannte Chauvinist ruhig der Illusion hingeben, die Frauenwelt durchschaut zu haben. Vielleicht hat ihn ja seine Freundin so dressiert. Wenn der wüsste...


Rezensent/Rezensentin
Inka Mueller

Geboren in Würzburg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Komparatistik in Mainz, Verlags- und PR-Erfahrung, freiberufliche Tätigkeit für verschiedene Zeitungen und andere Publikationen, arbeitet derzeit als freie Journalistin in Mainz. Schwerpunkte: Theater, Kabarett, Kinder- und Jugendliteratur.

Weitere Aufführungen / Ort

There were no results for this query.


Termine ähnlicher Stücke

08-10-2010 20:00
MARIO BARTH
ARENA KREIS DÜREN (DÜREN)
09-10-2010 20:00
MARIO BARTH
ARENA KREIS DÜREN (DÜREN)
10-10-2010 20:00
MARIO BARTH
ARENA KREIS DÜREN (DÜREN)

mehr...

Ähnliche(r) Titel

BSO (Debussy / Berlioz / Britten / Mendessohn Bartholdy)
Konzerthaus Berlin (Berlin)
MARIO BARTH
CAPITOL (Hannover)
MARIO BARTH
GABS KAUE GMBH (Gelsenkirchen)
MARIO BARTH
MESSE ESSEN GMBH (Essen)
WATTN HALLAS / MARIO BARTH
DIETRICH-KEUNING-HAUS (Dortmund)
MARIO BARTH
STADTHALLE BREMERHAVEN (Bremerhaven)
MARIO BARTH
MODERNES (Bremen)

mehr...



F.A.Z.-Rezension

Ein Zeichen für die Welt
Wenn Katrin Brack über ihre Arbeit spricht, tun sich Welten auf, ohne daß sie viele Worte dafür braucht. Für das Bühnenbild zu "Kampf des Negers und der Hunde" von Koltès, das sie vor zwei Jahren für die Berliner Volksbühne gemacht hat (Regie: Dimiter Gotscheff), ließ sie Konfetti regnen. Mehr nicht. ....

weiter




Andere über uns

"Herzlichen Dank. Unglaublich, wie schnell und gut Ihr den Vorschlag aufgenommen habt, meist bekommt man ja bei Anregungen oder Kritik nicht mal eine Antwort. Ich habe es ausprobiert […] und auch direkt ein paar Anregungen für kommende Theaterbesuche bekommen. Durch die Einbeziehung des Raums Köln-Bonn ist eine starke Kulturregion recherchierbar."

Ulrich Windhövel, Ennepetal






Impressum · Hilfe